Agnius Jankevičius "REFORMA" (Die Reform)
Agnius Jankevičius. "Reforma" (Die Reform) Drama in einem Akt Dauer: 2 Stunden Premiere: 6. und 8. September 2024 Kreativteam: Regie und Buehnengestaltung: Agnius Jankevičius Video-Kuenstler: Arvydas Gudas Lichtdesigner: Deividas Janavicus Musikauswahl: Agnius Jankevičius Regieassistentin: Eglė Kuzienė Besetzung: Laimė – Edita Gončarova Vakarė – Božena Aleksandrovič / Jelena Ragimova Viltis – Aleksandra Metalnikova /// Agnius Jankevičius' musikalisches Theaterstueck "Reforma" — eine schwarze Satire nach dem gleichnamigen Stueck des Regisseurs — befasst sich mit den Prozessen, die sich in Europa abspielen, dessen untrennbarer Teil auch Litauen ist. Migration als Phaenomen ist ein Problem, aber noch drängender und staerker wachsend ist das sich ausbreitende globale Syndrom der Ueberfluessigkeit. Ueberfluessigkeit, sowohl gesellschaftlich als auch existenziell, ist destruktiv und bietet keine Loesungen zur Veraenderung der Lage. Sie erzeugt noch groessere Zerstoerung, Absurditaet oder gar Gewalt. Die Zeit der sich leerenden Hoefe ist in Litauens Provinzen angebrochen — und das ist keine Metapher. Das Staedtchen Skakiškis blieb davon nicht verschont. Einst beruehmt fuer seine tuechtigen Gymnasialabsolventen und seine Kaese- und Butterfabrik, vegetiert die Stadt nun dahin — doch ihre Bewohner haben die Hoffnung nicht aufgegeben. Unter ihnen gibt es noch kreative, innovative, visionaere Menschen, die nicht zulassen wollen, dass das Staedtchen zum Geisterdorf wird. Wer sind sie? Drei Lehrerinnen der Schule in Skakiškis, die einen Plan aushecken, um die Stadt in ein neues Gelobtes Land zu verwandeln. "Reforma" thematisiert in scharfer, satirischer Form die vielschichtige Fluechtlingsfrage und die ueberfluessigen Menschen in unserer Mitte. Im Grunde wurden alle Hauptfiguren abgeschrieben. Schlechte Taten gebaeren schlechte Taten, absurde Handlungen gebaeren absurde Handlungen — paradoxerweise alles nur, um zu ueberleben. Vorstellungen: 27. Februar auf Litauisch mit russischen Surtiteln; 5. Maerz auf Litauisch. Foto: Arvydas Gudas
Adresas: Vilniaus senasis teatras
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