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Ente, Tod und Tulpe || Ein Puppenspiel für Kinder

Der Tod ist immer in der Nähe, nur für den Fall. Aber Unglück bringt nicht er, sondern das Leben... Übrigens bringt das Leben auch gute Dinge – Freundschaft, Gespräche, Spiele und die damit verbundene Wärme. Es ist etwas seltsam, aber indem wir den Tod kennenlernen, lernen wir auch das Leben kennen und umgekehrt. Deshalb ist es eine viel bessere Lösung, über solche Dinge zu sprechen, als sich zu verstecken oder ins Ungewisse zu fliehen. Das Puppenspiel „Ente, Tod und Tulpe“ versucht, die Bedeutung solcher Gespräche aufzuzeigen und Kinder mit dem Lebensende als natürlichem Kreislauf der Natur, als notwendigem Gegengewicht zum Leben, vertraut zu machen. Der Autor des 2007 erschienenen Buches „Ente, Tod und Tulpe“, der bekannte deutsche Schriftsteller und Künstler Wolf Erlbruch, wurde 2006 mit der Hans Christian Andersen-Medaille ausgezeichnet und erhielt 2016 den wichtigsten internationalen Kinderliteraturpreis – den Astrid Lindgren Memorial Award. „Ente, Tod und Tulpe“ wurde in über 20 Sprachen übersetzt und ist 2018 dank der Übersetzerin Rūta Jonynaitė auch für litauische Leser zugänglich geworden. Jūratė Trimakaitė, eine in Frankreich und Litauen tätige Puppenspielerin, ist den Zuschauern des Theaters „Lėlė“ bereits durch das 2017 für Erwachsene und Jugendliche im Großen Saal inszenierte und für den Goldenen Bühnenkreuz nominierte Stück „Kryptis“ bekannt. Übrigens wird das neue Stück von demselben Team kreiert, das die Regisseurin für „Kryptis“ zusammengestellt hat: Bühnenbildnerin – Cerice Guyon (Frankreich), Komponist – Thomas Demay (Frankreich), Schauspieler des Theaters „Lėlė“ – Sigita Mikalauskaitė, Lijana Muštašvili, Asta Stankūnaitė, Deivis Sarapinas. Ihnen haben sich auch die Schauspielerinnen Erika Gaidauskaitė und Elvyra Piškinaitė sowie der Lichtdesigner Felix Battailon (Frankreich) angeschlossen. Laut der Regisseurin und Puppenspielerin Jūratė Trimakaitė: „Wenn wir über den Tod sprechen, sprechen wir meistens über das Leben, seinen Wert. Deshalb wollte ich bei der Inszenierung dieses Stücks den Tod als natürlichen Prozess der Natur, als Zyklus, als für das Leben notwendigen Wandel darstellen. Denn wenn wir nicht selbst alles komplizieren würden, würden wir bestimmte Dinge viel leichter erleben, wir hätten viel weniger Phobien... Und was mir an Erlbruchs Buch am besten gefällt, ist, dass es keine Antworten gibt, denn in Wirklichkeit können wir bei diesem Thema nur nachdenken, diskutieren.“

Adresas: Vilniaus teatras „Lėlė“

Kaina: nuo 14.82 €

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