Florian Zeller "DER VATER" (Regie: Jonas Vaitkus)
Ins Russische uebersetzt von Ilya Imenitov "Der Vater" ist eine Inszenierung von Regisseur Jonas Vaitkus nach dem gleichnamigen Stueck des franzoesischen Romanciers und Dramatikers Florian Zeller (frz. "Le Pere"), dem zweiten Teil einer szenischen Trilogie ("Die Mutter", "Der Vater", "Der Sohn"). Das 2012 geschriebene Stueck wurde mit drei Moliere-Preisen ausgezeichnet. Zellers Stueck bezeugt die Deformation des Bewusstseins, sein Schwinden, den schrittweisen Gedaechtnisverlust und damit den Verlust der Familie, der nahen Menschen und des Bezugs zur Aussenwelt. Die Hauptfigur Andre (Vytautas Anuzis) ist 88 Jahre alt und zeigt deutliche Zeichen einer Alzheimer-aehnlichen Erkrankung. Die Krankheit schreitet unweigerlich fort. Realitaet vermischt sich mit Bildern aus dem Unterbewusstsein. Jonas Vaitkus (geb. 1944) ist Buehnen- und Filmregisseur, Theaterpaedagoge und Trager des Litauischen Nationalpreises. Er hat nahezu hundert Schauspielproduktionen und Opern in Litauen und im Ausland inszeniert. Florian Zeller (geb. 1979) ist franzoesischer Romanautor und Dramatiker. 2020 verfilmte er sein Stueck, wobei Anthony Hopkins in der Hauptrolle einen Oscar gewann.
Adresas: Vilniaus senasis teatras
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