
Viele von Ihnen haben den Satz gehört – „Es war besser unter den Russen.“ Definitiv nicht, oder nicht für alle. Während der Führung erfahren Sie, ob es bei Wahlen wirklich eine Wahl gab, wie Kirchen geschlossen wurden, wie der KGB operierte, wo sich in Vilnius die Inseln der Freiheit befanden, wie viel Regierungsvertreter verdienten und dass alle Freunde waren.
Sie werden Gegenstände aus dieser Epoche berühren. Wir erzählen Ihnen von den Honoraren offiziell anerkannter Schriftsteller und was geschah, wenn man der offiziellen Position nicht loyal war. Und noch mehr – Ihr Familienleben hätte von den Behörden gerettet werden können. Wir erinnern an alte Phänomene wie „kombinavimas“ (Improvisieren/Organisieren) und „blatas“ (Beziehungen/Vitamin B). Während der Führung lernen Sie etwa 20 Objekte kennen, von denen einige ehrfürchtige Angst hervorriefen, andere Warteschlangen hatten, einige ihre Funktion änderten, andere blieben. Schließlich können Sie sich selbst die Frage beantworten: War es besser unter den Russen? Die Führung beginnt am Obersten Sowjet der Litauischen SSR, äh, am Seimas der Republik Litauen.
Meine Damen und Herren, meine Herren in Paris, und wir in Vilnius. Damen und Herren über 40 erinnern sich, was die Menschen in der Sowjetzeit feierten; den Jüngeren werden wir es erzählen. Mal sehen, für wen es unter den Russen besser war. Wir kommen an ehemaligen sowjetischen Regierungsinstitutionen vorbei, an Kirchen, die geschlossen wurden. An den Standorten ehemaliger Denkmäler für sowjetische Führer, an Redaktionen von Zeitschriften. Laut sowjetischer „Wissenschaft“ hätten wir um 1982 bereits „kostenlos“ leben sollen. Doch der Kommunismus wurde von der Marktwirtschaft besiegt.
Führer: Donatas Jokūbaitis.
Beginn der Führung: am Gebäude des Seimas der Republik Litauen (Gedimino prospektas 53, Vilnius), Ende – Tilto g. 1.
Tickets können Sie hier kaufen.
Kontakt: laisveskovos@vdkaromuziejus.lt +370 68521663
Datum
17. September 2026
Ort
Lietuvos Respublikos Seimas, Vilnius