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Imperium gegen Litauen. Ein Spaziergang, der Ihre Sicht auf die Stadt verändern wird

Glauben Sie, Sie kennen Vilnius? Leben Sie seit Jahren hier – oder gehen Sie einfach an denselben Gebäuden vorbei, ohne aufzublicken? Diese Tour ist für diejenigen, die die Stadt endlich *sehen* wollen, nicht nur durch sie hindurchgehen. Wir beginnen in Žvėrynas – den historischen Ländereien der Familie Radziwiłł. Beim Blick auf eine Karte von Žvėrynas sollten Sie etwas Unerwartetes sehen – etwas, das Ihnen beim täglichen Spaziergang durch die Straßen dieses Viertels nicht auffällt. Das überlassen wir der Entdeckung vor Ort. In Žvėrynas werden wir auch ein weiteres Geheimnis lüften. Hier stehen zwei völlig unterschiedliche Gebäude – eine karäische Kenesa und eine orthodoxe Kirche. Zwei verschiedene Gemeinschaften, zwei verschiedene Glaubensrichtungen, zwei verschiedene Stile. Und eine Person hinter beiden. Wer er war – und warum die Zarenregierung ihm den Bau dessen anvertraute, was ein Gegengewicht zur Erzkathedrale werden sollte – erfahren Sie nur, wenn Sie kommen. Dann halten wir dort, wo die Gediminas-Allee einen Blick freigibt, den wir täglich unbemerkt passieren. An einem Ende – die Erzkathedrale, eines der Symbole der litauischen Staatlichkeit und des Glaubens. Am anderen – eine orthodoxe Kirche, bewusst auf die Allee ausgerichtet. Nicht zufällig. Wie die Regierung, so ihre religiösen Prioritäten. Die Žvėrynas-Brücke – die älteste der Stadt, 1902 erbaut mit in Warschau gefertigten Metallkonstruktionen. Als sie in den 1980er Jahren wegen Umbauarbeiten geschlossen wurde und die neue Liubartas-Brücke entstand, dachte niemand, dass einige Jahre später Betonplatten und Panzerigel auf der alten Brücke erscheinen würden. Und im Januar 1991 würde sie wiederentdeckt werden. Die Menschen, die sie hierher brachten, leben bis heute unter uns. Doch etwas weiter entfernt entsteht eine neue Brücke. Wissen Sie davon? Welche Geschichte sie prägen wird und wessen Namen sie tragen wird, hängt allein von uns ab. Die Gediminas-Allee – nicht nur ein Ort für Messen und Feste. Hier steht ein Denkmal, das heimlich vor der Zarenregierung errichtet werden musste. Es gibt Gebäude, deren Fassaden mehr verbergen, als es scheint. Und hier – der Palast, in dem im März 1990 die Unabhängigkeit wiedergeboren wurde. Wir enden auf dem Lukiškės-Platz – einem Ort, der über hundert Jahre lang sowohl ein Markt als auch ein Ausgangspunkt für Deportationen und eine Arena für Freiheitskundgebungen war. Das Herz der Hauptstadt, das noch verstanden werden muss. Dauer: ca. 2 Std. · Tempo: entspannt, mit Pausen · Sprache: Litauisch Ticketpreise: 15 € Veranstaltungsort (Start): Tbilisio skveras (Kęstučio Str. 11, Vilnius) Kontakte: E-Mail: dioniziusx@gmail.com Mobil: +37062566344

Adresas: Žvėrynas

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