Jean-Luc Lagarce "ICH WAR ZU HAUSE UND WARTETE AUF DEN REGEN" (Regie: Kotryna Siaurusaityte)
Jean-Luc Lagarces Stueck "Ich war zu Hause und wartete auf den Regen" ("J'etais dans ma maison et j'attendais que la pluie vienne") ist das vorletzte Werk des franzoesischen Schauspielers, Regisseurs und Dramatikers. Geschrieben 1994, ein Jahr vor dem Tod des Autors (er starb mit 38 Jahren an AIDS), gehoert es zu seinen drei testamentarischen Werken. Das Stueck erzaehlt von fuenf Frauen (Schwestern, Mutter, Grossmutter), die jahrelang auf die Rueckkehr eines Bruders, Sohnes, Enkels gewartet haben. Ihr Leben ist gleichsam eingefroren. Jetzt ist er zurueckgekehrt und liegt in dem Bett, das sie fuer ihn aufbewahrten. Schlaeft er? Stirbt er? Wir sehen ihn nie: Ist er wirklich da, oder ist er nur eine Projektion der Hoffnungen, Aengste und Sehnsuechteder Frauen? Kotryna Siaurusaityte ist eine Regisseurin der juengeren Generation, die Theaterregie studierte (unter Anleitung von Eimuntas Nekrosius). Sie arbeitet derzeit als Regieassistentin am Litauischen Nationalen Schauspielhaus (LNDT). Die Vorstellung ist auf Russisch mit litauischen Untertiteln
Adresas: Vilniaus senasis teatras
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