„JERMA“ nach Federico García Lorca, Regie: Artūras Areima
„Jerma“ Nach Federico García Lorca Drama Dauer – 2 Stunden (ohne Pause) Premiere – 7., 8. Mai 2026 Aufführung in litauischer Sprache Kleiner Saal Kreativteam: Regisseur, Bühnenbildner und Adaptationsautor – Artūras Areima Kostümbildnerin – Valdemara Jasulaitytė Lichtdesigner – Julius Kuršys Komponistin – π (Monika Poderytė) Regieassistentin – Eglė Kuzienė Gedichte von Federico García Lorca aus dem Spanischen übersetzt von – Henrikas Bakanas Besetzung: Jerma – Eglė Špokaitė Marija – Eglė Grigaliūnaitė Desmina – Juliana Volodko Elena – Liuda Gnatenko Robertas, Psychiater – Artur Svorobovič Viktoras – Aleksandr Kanajev / Viačeslav Lukjanov /// „Jerma“ ist eine Aufführung über Beziehungen, die erkälten, über einen fordernden Körper, Liebe, die nicht mehr sicher ist, Mutterschaft ohne Glitzer und den Mut, das anzuerkennen, was oft verschwiegen wird. In Artūras Areimas Inszenierung nach Federico García Lorcas Stück „Jerma“ ( span . „Yerma“) wird das Thema der Reproduktion vertieft. Die Achse der Aufführung ist die Spannung zwischen gesellschaftlichen Erwartungen, dem Druck, Nachkommen zu zeugen, und der Freiheit des Individuums, sein eigenes Leben zu gestalten. Im Stück treten verschiedene Facetten und Widersprüche der Mutterschaft hervor – die Hilflosigkeit, keine Kinder bekommen zu können, und die Erschöpfung, die Gefahr, sich selbst zu verlieren, wenn man Kinder hat. Der Regisseur A. Areima adaptierte das 1934 vom spanischen Dichter und Dramatiker F. G. Lorca geschriebene Stück „Jerma“, indem er dessen Vokabular, moralische Dilemmata und Themen in einen zeitgenössischen Kontext übertrug. Das Stück erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die von einem sozialen Stigma geplagt wird – einer kinderlosen Ehe. Jerma ist besessen von der Idee, ein Kind zu bekommen, um dem ihrer Meinung nach angemessenen gesellschaftlichen Standard zu entsprechen. Es geht um einen Körper, der mehr diktiert als der Verstand, um Liebe, die nicht in den Rahmen eines Paares passt, um Mutterschaft als Begierde, als Gott, als Krankheit, als Protest. „Jerma“ spricht von
Adresas: Vilniaus senasis teatras
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