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„LIMBO“ Regisseur und Inszenierungsautor Ilja Moščickij

Zweiteiliges Stück Dauer – 2 Std. Premiere – 4., 5. September 2026 Aufführung auf Russisch mit litauischen Übertiteln Kreativteam : Regisseur und Autor der Inszenierung – Ilja Moščickij Bühnenbildnerin und K ostümbildnerin – Natalija Černova Komponist – Dmytro Saratskyj Regieassistentin – Tatjana Belanouskaja Produktionsleiterin – Aleksandra Šalkinė Lichtdesigner – Es spielen : Igoris Abramovičius, Artūras Aleksejevas, Nikolaj Antonov, Jelena Bogdanovič, Vladimir Dorondov, Mila Ivanova, Viktoriia Aliukone-Mirošnikova, Alisija Nesterova, Vera Stasenia, Maksim Tuchvatulin LIMBO – das ist der erste Kreis der Hölle in der „Göttlichen Komödie“. LIMBO – ein Zustand nach einer Scheidung, nach dem Tod eines geliebten Menschen, nach der Emigration, nach dem Krieg, nach einer Kündigung. LIMBO – ein Ort ohne Qual, aber auch ohne Hoffnung. Dante Alighieri platzierte dort im ersten Teil der „Göttlichen Komödie“ Homer, Horaz, Ovid, Sokrates, Platon und Vergil. LIMBO – ein aus Westindien stammender populärer Tanz, bei dem sich die Tänzer rückwärts beugen und unter einer stetig sinkenden Latte hindurchgehen müssen. LIMBO – eine britische U-Boot-Bombenabwurfvorrichtung. To be in LIMBO . Im Englischen – feststecken, sich in der Schwebe befinden, auf eine Entscheidung warten, nicht wissen, was als Nächstes kommt. Das Wort „LIMBO“ wird häufig in Texten über Flüchtlinge, Transitlager, das Warten auf Asyl und Abschiebungen verwendet. „LIMBO“ – eine Programmiersprache des Betriebssystems „Inferno“, entwickelt von UNIX-Entwicklern. „LIMBO“ – ein Videospiel des dänischen Studios „Playdead“. „LIMBO“ – ein Lied von Valerij Meladze vom Album „Sera“. Ilja Moščickij ist Theaterregisseur und Kurator, der in seiner Arbeit nach neuen Formen der Kommunikation zwischen Zuschauer, Darsteller und Raum sucht. Er nutzt das Theater als Ort der Forschung und des gemeinsamen Erlebens. Seit 2022 lebt und arbeitet er in Jerewan. Derzeit leitet er die 2018 gegründete internationale Theaterplattform „Chronotope“. Er ist einer der Kuratoren des internationalen Festivals für zeitgenössisches Theater und Performance „Chronofest“. „Chronotope“ realisiert eigene Theaterprojekte, während das Festival unabhängige Künstler und Theaterkollektive aus verschiedenen Ländern zusammenbringt. Bekannte Inszenierungen von I. Moščickij: „Der Prozess gegen John Demjanjuk. Holocaust-Kabarett“, „Das Buch der Angst“, „Michael Craig-Martins Eiche“, „ To Forget “ u.a.

Adresas: Vilniaus senasis teatras

Kaina: nuo 23.10 €

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