LVSO | DANIEL MÜLLER-SCHOTT SPIELT A. DVOŘÁK
KONZERTPROGRAMM A. Dvořák. Cellokonzert h-Moll, op. 104 R. Wagner. Symphonische Suite „Der Ring ohne Worte“ (Bearbeitung von Lorin Maazel) DANIEL MÜLLER-SCHOTT, Violoncello LITAUISCHES STAATLICHES SINFONIEORCHESTER Dirigent GINTARAS RINKEVIČIUS Daniel Müller-Schott ist einer der herausragendsten und angesehensten Cellisten unserer Zeit. Seit vielen Jahren ist er ein Botschafter der klassischen Musik, arbeitet mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten weltweit zusammen und schlägt Brücken zwischen Musik, Literatur und bildender Kunst. Die amerikanische Zeitung „The New York Times“ hebt D. Müller-Schotts „fesselnde Ausdruckskraft“ hervor und lobt ihn für „mutige Interpretationen und außergewöhnliche Technik“. Der Cellist ist ein regelmäßiger Gast der berühmtesten Orchester der Welt – er spielte mit den Philharmonikern von New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia, San Francisco, Los Angeles, Berlin, London, Oslo, dem Leipziger „Gewandhaus“, Sydney, Melbourne, Tokyo NHK und vielen anderen Sinfonieorchestern. Das Repertoire des Künstlers umfasst verschiedene Epochen – vom Barock bis zur Gegenwart. Seine kreative Neugier zeigt sich in der ständigen Suche nach neuen Werken, geschaffenen Arrangements und dem musikalischen Dialog mit zeitgenössischen Komponisten. In einer über dreißigjährigen Karriere hat D. Müller-Schott die Musik von J. S. Bach, W. A. Mozart, L. van Beethoven, J. Brahms und vielen anderen bedeutenden Komponisten in seinem Werk verkörpert, dessen Aufnahmen zahlreiche Auszeichnungen erhalten haben. In Vilnius wird D. Müller-Schott Antonín Dvořáks (1841–1904) Cellokonzert h-Moll spielen. Lange Zeit, als er gebeten wurde, ein Cellokonzert zu schreiben, lehnte A. Dvořák dies stets ab, da er der Meinung war, das Instrument eigne sich besser für Kammermusik. Später jedoch entschloss sich der Komponist, ein solches Werk zu komponieren. Und er irrte sich nicht – das Cellokonzert h-Moll wurde zu einem der herausragendsten Werke im Cellorepertoire weltweit. Im zweiten Teil des Konzerts wird das Litauische Staatliche Sinfonieorchester unter der Leitung seines künstlerischen Leiters und Chefdirigenten Gintaras Rinkevičius die Essenz von Richard Wagners (1813–1883) titanischer Opern-Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ aufführen – die symphonische Suite „Der Ring ohne Worte“ (engl. The Ring Without Words), die 1987 vom amerikanischen Dirigenten Lorin Maazel arrangiert wurde. Die Struktur der Suite folgt streng der Chronologie der musikalischen Ereignisse in R. Wagners Zyklus – vom Vorspiel zu „Das Rheingold“ bis zu den letzten Akkorden der „Götterdämmerung“. Solche berühmten symphonischen Bilder wie „Ritt der Walküren“, „Siegfrieds Rheinfahrt“ und Siegfrieds Trauermarsch sind harmonisch in den Gesamtfluss des musikalischen Geschehens eingewoben. Wagners dichte, farbenreiche, unendlich wandelbare und erfinderische symphonische Sprache gleicht einem Ozean, in dessen Tiefen alle Emotionen und Gefühle, alle Seelenbewegungen und alle Motive entstehen, die die Opernfiguren zum Handeln antreiben. Die Strömungen, Stürme und die Ruhe dieses Ozeans zu beobachten, ist eine Reise, die an sich zu einer bedeutungsvollen Erfahrung wird.
Adresas: LVSO koncertų salė
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