VisitVilnius.lt

Mythen und Legenden 2. LNSO, Maximilian Hornung, Victorien Vanoosten

Künstler: LITAUISCHES NATIONALES SINFONIEORCHESTER (Künstlerischer Leiter und Chefdirigent Modestas Pitrėnas) Solist MAXIMILIAN HORNUNG (Violoncello, Deutschland) Dirigent VICTORIEN VANOOSTEN (Frankreich) Programm: RICHARD STRAUSS – „Tanz der sieben Schleier“ („Tanz der sieben Schleier“) aus der Oper „Salome“; Sinfonische Dichtung „Don Quixote“ für Violoncello, Viola und Orchester, op. 35; Sinfonische Dichtung „Also sprach Zarathustra“ („Also sprach Zarathustra“), op. 30 JOSEPH JONGEN – „Fantasie“ für Violine und Orchester in E-Dur, op. 12 (Violinsolo Rasa Vosyliūtė) Das Litauische Nationale Sinfonieorchester und sein erster Gastdirigent aus Frankreich, Victorien Vanoosten, laden Sie zum zweiten Programm „Mythen und Legenden“ ein, das diesmal dem Werk des deutschen Komponisten, Dirigenten und Gelehrten Richard Strauss gewidmet ist. Sein langer kreativer Weg, der noch zu Lebzeiten R. Wagners begann, endete erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Konzert beginnt mit dem „Tanz der sieben Schleier“ aus der besonders skandalösen Oper „Salome“ (R. Strauss schrieb 15 Opern). Dies ist ein Orchesterfragment: Salome tanzt auf Wunsch ihres Stiefvaters Herodes für ihn und fordert dafür den Kopf des Propheten Jokanaan (Johannes des Täufers), den sie auf einer silbernen Platte erhält. Der Komponist kannte die Möglichkeiten des komplexesten „Instruments“ – des Sinfonieorchesters – hervorragend und schuf über 20 große, meist programmatische Orchesterwerke. In diesem Konzert erklingen zwei nacheinander geschriebene sinfonische Dichtungen: „Don Quixote“ und „Also sprach Zarathustra“ (1896). Letzteres ist einer der seltenen Fälle in der Musikgeschichte, in dem ein philosophisches Werk Friedrich Nietzsches zum Gegenstand musikalischer Interpretation wurde. R. Strauss war von der Originalität und Neuheit der Idee fasziniert; der Komponist integrierte in dieses Werk zahlreiche hervorragende Entdeckungen und demonstrierte beeindruckende Neuerungen in der Orchestrierung. In der Weltliteratur der Musik ist es schwer, eine farbenfrohere und witzigere Partitur zu finden als „Don Quixote“, das 1897 nach dem Roman von Miguel de Cervantes entstand. Der Held wird hier in seiner ganzen Größe dargestellt, wobei in seinem musikalischen Porträt auch Züge von Parodie und Satire erkennbar sind. Der Solist von „Don Quixote“, der Cellist Maximilian Hornung, spielt mit Orchestern wie dem London Philharmonic, der Zürcher Tonhalle, der Tschechischen Philharmonie, den Sinfonieorchestern von Wien, Bamberg, Pittsburgh, Dallas und anderen. Er hat mit Yannick Nézét-Séguin, Esa-Pekka Salonen, Daniel Harding, Anne-Sophie Mutter, Christian Tetzlaff und anderen berühmten Musikern zusammengearbeitet und tritt in Sälen wie dem Wiener Musikverein, dem Amsterdamer Concertgebouw, der Londoner Wigmore Hall sowie den Philharmonien in Berlin und Köln auf. Im Konzert erklingt außerdem die „Fantasie“ für Violine und Orchester in E-Dur, ein Werk voller Romantik und Lyrik von R. Strauss’ Zeitgenossen, dem belgischen Komponisten und Organisten Joseph Jongen. Als Vertreter der Wallonischen Schule gilt J. Jongen als Fortsetzer der Traditionen von César Franck, Gabriel Fauré, Claude Debussy und Maurice Ravel.

Adresas: Lietuvos nacionalinė filharmonija

Zurück zu Veranstaltungen...

SehenEventsEssenBarsBleiben