
Pavel Arakelian – Saxofon
Dmitrij Golovanov – Klavier
Aliaksei Kryshtal – Kontrabass
Augustas Baronas – Schlagzeug
(Swing, Golden Jazz Era, Bebop)
Wenn man nach einem Menschen sucht, der dem Tenorsaxofon im Jazz eine Stimme gegeben hat, wäre Coleman Hawkins zweifellos einer der ersten Namen, die einem einfallen.
Sein kraftvoller, voller Klang, sein makelloses Rhythmusgefühl und seine harmonische Vorstellungskraft machten Hawkins zu einem der wichtigsten Saxofonisten der Jazzgeschichte. Als das Tenorsaxofon im Jazz erst seinen Platz suchte, zeigte Hawkins, dass dieses Instrument nicht nur Teil eines Ensembles sein, sondern auch eine prägnante, eigenständige Solistenstimme haben kann.
Seine legendäre Aufnahme von „Body and Soul“ wurde zu einer der wichtigsten Lektionen in Jazzimprovisation – die Melodie wird hier zum Ausgangspunkt harmonischer Freiheit und spontaner musikalischer Gedanken.
Doch Hawkins war kein Musiker, der in seiner eigenen Epoche stehen blieb. Er begann in der Swing-Zeit, verfolgte neugierig den Wandel des Jazz, spielte mit Musikern der jüngeren Generation und nahm die neue Sprache des Bebop ganz selbstverständlich an.
In der Reihe Sax Colossus wird seine Musik heutigen Musikern zum Ausgangspunkt – nicht, um historische Aufnahmen nachzuahmen, sondern um dasselbe zu suchen wie Hawkins sein ganzes Leben lang: einen kraftvollen Klang, Freiheit, Improvisation und eine eigene Stimme.
Ein Abend zu Ehren des Menschen, der dazu beitrug, das Tenorsaxofon zu einem der wichtigsten Instrumente des Jazz zu machen.
Datum
28. November 2026
Ort
Jazz Cellar 11
Preis
nuo 25.00 €