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Sirenos’26: Fallen

Haben Sie sich jemals in einem Raum oder in Ihren eigenen Gedanken gefangen gefühlt? Als ob eine Falle, die Sie selbst geschaffen haben, Sie nicht loslässt? Wie fühlen Sie sich? Wie kann man sich befreien? „Fallen“ ist ein Werk der ukrainischen Künstlerin Rita Lira, in dem Tanz, Theater, Skulptur, Architektur und urbane Poesie aufeinandertreffen. Es erzählt von dem hoffnungslosen Gefühl des Feststeckens, einer gefesselten Existenz und der Unfähigkeit, sich zu befreien. „Fallen“ ist eine Art Gespräch zwischen der Stadt und einem darin lebenden Wesen, eine Strophe eines visuellen Gedichts. „Eines Nachts litt ich unter Schlaflosigkeit und machte mir Sorgen darüber, wohin mein Leben führt und was mich erwartet. Plötzlich fühlte ich mich erstarrt, ich konnte nicht nur physisch nicht aus dem Bett aufstehen – auch meine Gedanken und Gefühle steckten fest. Da wurde mir klar, dass meine eigene Fantasie zu meiner Falle geworden war, aber selbst das half mir nicht, mich zu befreien.“ – Rita Lira Rita Lira ist eine Tanzschaffende aus der Ukraine, die derzeit in Frankreich lebt. In ihrer Arbeit verbindet sie zeitgenössischen Tanz, Streetdance-Stile, visuelle und dokumentarische Kunst. Ihre künstlerische Tätigkeit ist eng mit der Theorie und der Reflexion über das Thema Fallen in der Psychologie sowie mit Reflexionen über die Erfahrungen von Krieg und erzwungener Migration verbunden. Die Performances von Rita Lira wurden in Frankreich, Litauen, Rumänien, Spanien, Tschechien, Polen und der Ukraine gezeigt. Sie ist Mitglied der Ukrainischen Plattform für zeitgenössischen Tanz. Im Studienjahr 2023–2024 absolvierte Rita Lira das Bildungsprogramm „Hérodote“ an der Kunstakademie Paris (Beaux-Arts de Paris). Derzeit nimmt sie am internationalen Projekt „Moving Borders“ teil, das von „Aerowaves“ organisiert wird (Partner: Festival „Tanec Praha“, Tschechien; „Arte Sella“, Italien; „La Briqueterie“, Frankreich). Konzept, Regie und Performance: Rita Lira Kostümbildnerin: Louise Carton Sounddesign: Yana Shliabanska Videoregie: Denys Lisovets Fotografen: Mauricio Saldaña, Miri Hamada Premiere: 01.03.2023 Die Präsentation in Litauen wird unterstützt von U

Adresas: MO muziejus

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