Spanische Symphonie. LNSO, Kristīne Balanas, Victorien Vanoosten
Mitwirkende: LITAUISCHES NATIONALES SINFONIEORCHESTER (Künstlerischer Leiter und Chefdirigent Modestas Pitrėnas) Solistin KRISTĪNE BALANAS (Violine, Lettland) Dirigent VICTORIEN VANOOSTEN (Frankreich) Programm: EMMANUEL CHABRIER – Rhapsodie für Orchester „España“ ÉDOUARD LALO – „Symphonie espagnole“ für Violine und Orchester d-Moll, op. 21 BÉLA BARTÓK – Konzert für Orchester, Sz. 116 Heute Abend musizieren das Litauische Nationale Sinfonieorchester und sein erster Gastdirigent Victorien Vanoosten mit der lettischen Geigerin Kristīne Balanas. Die internationale Presse bezeichnet ihr Spiel als „wild, kühn, dramatisch“ („The Strad“) und staunt über die Verwandlung der Solistin von einer Straßenmusikerin und Rocksängerin in Lettland zu einer international anerkannten klassischen Musikerin. K. Balanas ist Preisträgerin des dritten Preises beim 66. ARD-Musikwettbewerb und wurde mit dem Großen Preis Lettlands ausgezeichnet; sie trat in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Londoner „Southbank Centre“ und der New Yorker „Carnegie Hall“ auf. Das Programm dieses Konzerts erklingt mit spanischen Themen. Die Rhapsodie für Orchester „España“ (1883) des französischen Komponisten Emmanuel Chabrier ist eines seiner bekanntesten Werke, das nach einer Reise nach Spanien entstand, wo er sich für die lokale Folklore interessierte. Édouard Lalo, der Sohn eines spanischen Emigranten, studierte Violine und Komposition am Pariser Konservatorium, und 1875, nachdem der berühmte spanische Geiger Pablo Sarasate seine „Symphonie espagnole“ spielte, erlangte Lalo als Komponist Berühmtheit. Das Werk zeichnet sich durch äußeren Glanz, effektvolle Virtuosität und eine Fülle von Tanzrhythmen aus; einzelne Episoden sind von einer elegischen Traurigkeit umhüllt. Das Konzert für Orchester, Sz. 116, wurde vom ungarischen Komponisten Béla Bartók am Ende seines Lebens, 1943, komponiert, nachdem er vor dem Krieg in Europa in die USA geflohen war. Der Titel „Konzert für Orchester“ rührt daher, dass in dem Werk jedes wichtige Orchesterinstrument als Solist gezeigt, in Gruppen kombiniert, die miteinander konkurrieren, und das Orchester in all seinen Klangfarben zur Geltung gebracht werden sollte: Das Opus ist dem Genre des Instrumentalkonzerts verwandt, und die Orchesterpartien zeichnen sich durch Virtuosität aus.
Adresas: Lietuvos nacionalinė filharmonija
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