Vilnius Festival. Rezital und Uraufführung von Andrius Žlabys mit dem Staatlichen Vilniuser Quartett
Mitwirkende: STAATLICHES VILNIUSER QUARTETT Solist ANDRIUS ŽLABYS (Klavier) Programm: JOHANN SEBASTIAN BACH – Französische Ouvertüre h-Moll, BWV 831 LUDWIG VAN BEETHOVEN – Klaviersonate Nr. 30 E-Dur, op. 109 ANDRIUS ŽLABYS – „Movement" für Klavier und Streicher; Werk für Klavier und Streichquartett (Uraufführung, Titel wird noch bekanntgegeben) „Jeder Saal hat seine eigenen subtilen Besonderheiten, die durch das Interieur und das Licht bestimmt werden. Die Philharmonie zum Beispiel ist wunderschön. Sie klingt von selbst, man muss kaum spielen..." sagte der Pianist Andrius Žlabys einmal in einem Interview. Doch er wird spielen! Am Abend des 7. Juni, beim Vilnius Festival, auf der Großen Bühne der Philharmonie. Der in den USA lebende, international anerkannte, für den Grammy nominierte Pianist zeichnet sich durch „eine bezaubernde Interpretation" (The Plain Dealer), „eine vielschichtige musikalische Wahrnehmung" (The Greenville News) und „verfeinerte Künstlerschaft" (The New York Sun) aus. Žlabys tritt mit den renommiertesten Ensembles der Welt auf, darunter die New Yorker Philharmoniker, das Boston Symphony Orchestra, das Cleveland und das Buenos Aires Philharmonic Symphony Orchestra sowie bedeutende Solisten; er spielt in der Avery Fisher Hall und der Carnegie Hall in New York, im Concertgebouw Amsterdam, im Teatro Colón in Buenos Aires, in der Wigmore Hall in London, im Wiener Musikverein und in der Suntory Hall in Tokio. Der erste Konzertteil ist ein Klavierrezital mit Werken von Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven. Die bekannte Vorliebe von Žlabys für Bachs Musik zeigt sich in der Aufführung der französischen Suite, bekannt als Französische Ouvertüre h-Moll, die 1735 veröffentlicht wurde. Beethovens Sonate Nr. 30 E-Dur ist eines der letzten drei Werke des Komponisten in diesem Genre (1820); ihre lyrischen Seiten sind von der intimen Romantik seiner Spätperiode durchdrungen. Im zweiten Teil erklingen Werke von Žlabys selbst, die er gemeinsam mit dem Staatlichen Vilniuser Quartett aufführt – einem äußerst aktiven, konzertreichen Ensemble, das heute von einer neuen Generation von Musikern geprägt wird. Zu hören sein wird ein neues Werk für Klavier und Streichquartett sowie „Movement" für Klavier und Streicher, das zu Beginn der Ereignisse in der Ukraine im Jahr 2014 entstand. Das Stück erwuchs aus den damaligen Gefühlen und Gedanken und ist den Opfern des Krieges gewidmet. Žlabys sagte damals: „Ich fühle Solidarität mit der Ukraine – diese Bedrohung lauert auch über Litauen. In diesem Werk liegt ein verborgenes Gefühl dunkler Vorahnung." Veranstalter des Vilnius Festivals '26: Litauische Nationale Philharmonie und VšĮ „Vilniaus festivaliai" Das Vilnius Festival '26 wird von der Stadtgemeinde Vilnius unterstützt
Adresas: Lietuvos nacionalinė filharmonija
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