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VMT Premiere | KANT. DAS ZIMMER, IN DEM NICHT GEDACHT WIRD

Marius Ivaškevičius KANT. DAS ZIMMER, IN DEM NICHT GEDACHT WIRD Ein Theaterstück in drei Teilen Voraussichtliche Dauer – 4 Std. Premiere – 25. April 2025 Regie – Oskaras Koršunovas Bühnenbildner – Gintaras Makarevičius Videokünstler – Rimas Sakalauskas Choreografin – Vesta Grabštaitė Kostümbildnerin – Sandra Straukaitė Komponist – Antanas Jasenka Lichtdesigner – Eugenijus Sabaliauskas Inhaltsberater – Vincentas Klipčius Regieassistent – Andrius Merkevičius Es spielen: IMMANUEL KANT – Kirilas Glušajevas MARTIN LAMPE – Ramūnas Cicėnas PHOEBE – Indrė Patkauskaitė JOHANN SCHULTZ – Mantas Vaitiekūnas JOHANN VIGILANTIUS – Daumantas Ciunis JOHANN SCHEFFNER – Leonardas Pobedonoscevas JOEL – Jokūbas Bareikis FREDERIKE – Greta Bendžė ANNA – Gintarė Latvėnaitė JOHANN KAUFMANN – Vytautas Rumšas (jr.) DIE ALTE FRAU – Ilona Kvietkutė Vor einem Jahr präsentierte Regisseur Oskaras Koršunovas am Kleinen Staatstheater Vilnius den ersten Akt des Stücks „Kant". Der Entwurf fand schnell Interesse und die Sympathie des Publikums. Mit dem Stück „Kant" setzt der Dramatiker das Thema historischer Persönlichkeiten am Kleinen Theater Vilnius fort. Das Werk wird zusammen mit den anhaltend populären Inszenierungen „Madagaskar" und „Mister" eine Art Trilogie bilden. Regisseur Oskaras Koršunovas, der gemeinsam mit Marius Ivaškevičius bereits mehrere herausragende Arbeiten geschaffen hat, inszeniert erstmals ein Stück am Kleinen Theater Vilnius mit einem Ensemble talentierter, dem Publikum gut bekannter Schauspieler. Das Stück versetzt uns ins Königsberg des Jahres 1784. Es ist November in Preußen. Es herrscht eine Vorahnung, dass die Gesellschaft bedeutende soziale Veränderungen erleben wird. Die Große Französische Revolution atmet ihr schon in den Nacken. Der Philosoph setzt sich zum Essen, seinem üblichen Ritual des ausgedehnten Mittagsmahls in Herrengesellschaft folgend. Doch diesmal stört die unruhige Zeit, in der und mit der ein Mensch lebt, das Essen wie nie zuvor. Die Verwirrung der Männer wird noch verstärkt durch das Eindringen von Phoebe, der Nichte von Kants altem Freund. Sie kommt aus dem nebelversunkenen Schottland und möchte, dass der Philosoph seine „Kritik der reinen Vernunft" für sie unterzeichnet. Das Stück ist dem Umfeld des Philosophen Immanuel Kant gewidmet, der nicht nur durch sein Denken, sondern auch durch seine Lebensweise erstaunte. Mit seinem berühmtesten Werk, der „Kritik der reinen Vernunft", hatte sich der Philosoph eine fast unmögliche Mission vorgenommen – die Grenzen der Vernunft zu erforschen und feste Grundlagen für die Wissenschaft der Metaphysik zu schaffen, die damals als notwendig und unausweichlich galt. Indem er die Möglichkeiten der Vernunft mit der Vernunft selbst untersuchte, schuf der Philosoph eines der beeindruckendsten Werke der Geschichte des menschlichen Denkens. Anders als Kants komplexes und verworrenes Denken präsentiert die Inszenierung die kantische Welt auf fesselnde und geistreiche Weise und setzt sogar das Projekt des Philosophen selbst fort, indem sie die dramatische Form durch theatralische Mittel „untersucht". Zusätzliche Informationen: N-14

Adresas: Valstybinis Vilniaus mažasis teatras, Vilnius

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