Vorführung des Spielfilms „Ainu Mosir“ und des Dokumentarfilms „Ainu: Indigenous People of Japan“
Ab 12:00 Uhr. „Ainu Mosir“ (2020) Ein Film von Regisseur Takeshi Fukunaga (ein Film des Filmstudios Nikkatsu Corporation) Kanto ist ein vierzehnjähriger Junge, der vom indigenen Volk der Ainu Japans abstammt. Er lebt mit seiner Mutter Emi (43), die in einer kleinen Stadt im Norden Japans, auf Hokkaido, einen Souvenirladen führt, wo die Ainu-Gemeinschaft den Tourismus entwickelt, um ihre Kultur zu bewahren und Arbeitsplätze zu schaffen. Kanto verkraftet den Verlust seines Vaters, der ein Jahr zuvor gestorben ist, nur schwer. Der Anführer der Ainu-Gemeinschaft, Debo (56), erzählt ihm von einer kleinen Öffnung in einem Felsen in einem nahe gelegenen Wald, die die Ainu als Weg ins Jenseits betrachteten – den Ort, an dem die Toten wohnen. Kanto beschließt, diese Höhle zu besuchen, in der Hoffnung, seinen verstorbenen Vater zu sehen. Film in japanischer Sprache mit englischen Untertiteln Dauer: 1 Std. 24 Min. Ab 13:30 Uhr. „Ainu: Indigenous People of Japan“ (2019) Im Film „Ainu – die Ureinwohner Japans“ (2019) versucht die Regisseurin Naomi Mizoguchi, die verschiedenen Bemühungen der heutigen Ainu aufzuzeigen, ihre kulturelle Identität zurückzugewinnen und weiterzugeben. Erzählt wird vom Alltag von vier älteren Mitgliedern der Ainu-Gemeinschaft, die in der Stadt Biratori auf der Insel Hokkaido leben. In den 1930er-Jahren geboren, wurde ihnen aufgrund der damaligen gesellschaftlichen Haltung gegenüber der Ainu-Identität in der Familie die Ainu-Sprache nicht beigebracht. Nach jahrzehntelangem Wandel der Einstellungen begannen sie, sich für ihr Erbe zu interessieren, und wurden zu aktiven lokalen Anführern, die dabei helfen, ihre Sprache und Kultur wiederzubeleben. Der Film konzentriert sich auf ihre Erfahrungen und ihre Bemühungen, Geschichte und Kultur durch Ainu-Sprachkurse und die Teilnahme an verschiedenen alltäglichen Tätigkeiten zu bewahren. Er erzählt, wie die Kultur und die Traditionen der Ainu dank der Bemühungen der Menschen fortleben und gedeihen, und dies gibt Hoffnung, dass die Ainu-Kultur an künftige Generationen weitergegeben wird. Film in japanischer Sprache mit englischen Untertiteln Wo? Im Bildungssaal des Hauses der Geschichten (T. Kosciuškos g. 3, Vilnius)
Adresas: Istorijų namai
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