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Zum Mond (oder vielleicht) und zurück

Das Projekt „Zum Mond (oder vielleicht) und zurück" lädt ein, Mutterschaft nicht als idealisierten Zustand zu betrachten, sondern als eine ambivalente Erfahrung – voller Nähe, Spannung, Kreativität, Erschöpfung und ständiger Transformation. Es handelt sich um einen Veranstaltungszyklus, der bildende Kunst, Performance, Theater, Diskussionen und Gemeinschaftspraktiken vereint, um einen Raum für einen sensiblen und kritischen Dialog zu eröffnen. Die Ausstellung der bildenden Kunst bringt Künstlerinnen verschiedener Generationen zusammen, die über Mutterschaft in ihren verschiedenen Phasen nachdenken – von frühen Erfahrungen bis hin zu Beziehungen mit erwachsenen Kindern. Mit verschiedenen Medien – Textil, Fotografie, Installation, Skulptur, Druckgrafik, Schmuck, Performance und Video – wird Mutterschaft hier als vielschichtige Erfahrung artikuliert, die sowohl individuelle Erlebnisse als auch kollektive soziale Aspekte umfasst. Während der Ausstellungseröffnung findet eine Performance von Vaida Tamoševičiūtė statt, Karolina Žernytės autobiografisches Stück „Mama sapiens" wird gezeigt, gefolgt von pädagogischen und diskursiven Aktivitäten – Workshops, Führungen und einer interdisziplinären Diskussion, die das Themenfeld der Ausstellung erweitern und Raum für kritische Reflexion schaffen. Das Ziel dieses Projekts ist es, das Thema Mutterschaft im Werk zeitgenössischer Künstlerinnen und Forscherinnen zu aktualisieren, einen offenen, sensiblen und kritischen Ansatz gegenüber einer oft idealisierten, unterbewerteten oder verschwiegenen Erfahrung zu fördern. Dies ist kein Versuch, eindeutige Antworten zu geben, sondern eine Einladung, in der Komplexität zu verweilen, über Widersprüche zu sprechen und Erfahrungen zu teilen. Die Ausstellung und andere Aktivitäten finden im Gut Trakai Vokė statt – einem Ort, der historisch mit Familienleben und Gemeinschaft verbunden ist. Dieser Ort wird zu einem wichtigen Teil des Kontexts und ermöglicht es, das Thema Mutterschaft nicht nur individuell, sondern auch kollektiv zu reflektieren. Das Projekt richtet sich an ein breites Publikum – nicht nur an Mütter oder über Mütter, sondern an alle, mit der Einladung, die eigene Beziehung zur Mutterschaft und ihren Erfahrungen zu überdenken. Design: Indrė Kupstienė Projektkuratorin: Jelena Škulis Projektfinanzierung: Litauischer Kulturrat Projektunterstützung: Gemeindeverwaltung Vilnius Projektteilnehmerinnen: Aliona Šalaj, Dileta Deikė, Eglė Vengalytė de Meulenaer, Jolanta Sendaitė-Paulauskienė, Jurga Juodytė, Liucija Dervinytė, Laima Kreivytė, Martyna Plioplytė-Zujienė, Milda Paukštė, Ugnė Upė Lučiūna, Indrė Kupstienė, Jelena Škulis, Karolina Žernytė, Marija Baranauskaitė-Liberman, Kristina Morta Paškevičiūtė, Vaida Tamoševičiūtė, Dovilė Kuzminskaitė, Agnė Matulaitė-McIntosh PROGRAMM 10. MAI 13 Uhr Ausstellungseröffnung „Zum Mond (oder vielleicht) und zurück", Führung durch die Ausstellung (Weinkeller). An der Ausstellung teilnehmende Künstlerinnen: Aliona Šalaj, Dileta Deikė, Eglė Vengalytė de Meulenaer, Jolanta Sendaitė-Paulauskienė, Jurga Juodytė, Liucija Dervinytė, Laima Kreivytė, Martyna Plioplytė-Zujienė, Milda Paukštė, Ugnė Upė Lučiūna, Indrė Kupstienė, Jelena Škulis 14 Uhr Performance von Vaida Tamoševičiūtė (Bibliothek, 2. OG) 15 Uhr Karolina Žernytės autobiografisches Stück „Mama sapiens" (Speisesaal, EG) Regie – Karolina Žernytė. Schauspielerinnen – Marija Baranauskaitė-Liberman, Kristina Morta Paškevičiūtė, Karolina Žernytė. Komponistin – Migloko. Ton und Licht – Paulius Burakas. 23. MAI 12 Uhr Führung durch die Ausstellung 12.30 Uhr Diskussion über die Herausforderungen der Mutterschaft Diskussionsteilnehmerinnen: dr. Agnė Matulaitė-McIntosh (Psychotherapeutin, Gründerin des „Instituts für phänomenologische Forschung"), dr. Laima Kreivytė (Künstlerin, Kunsthistorikerin, Kuratorin, Aktivistin), Jolanta Sendaitė-Paulauskienė (Künstlerin, Interessengebiet – Hydrofeminismus), dr. Dovilė Kuzminskaitė (Wissenschaftlerin, Literaturwissenschaftlerin), Liucija Dervinytė (Künstlerin, Kuratorin, Organisatorin kultureller Aktivitäten). Moderation: dr. Jelena Škulis (Künstlerin, Forscherin, Dozentin). Im Rahmen des Projekts finden Workshops statt. Weitere Informationen: www.vokesdvaras.lt

Adresas: Trakų Vokės dvaras

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